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Diese Seite fasst die zentralen Gestaltungsprinzipien zusammen, die beim Entwurf von Anita Sans als Grundlage verwendet wurden.

Lesbarkeit und Leserlichkeit

  • Lesbarkeit beschreibt, wie gut Text im Satz gelesen werden kann, zum Beispiel durch passende Zeilenlänge, Abstände und Kontrast.
  • Leserlichkeit beschreibt, wie gut einzelne Buchstabenformen erkannt und unterschieden werden können.
Anita Sans kombiniert beides: Die Schriftform unterstützt die Erkennung, das Lesetool unterstützt die passende Satzgestaltung für die jeweilige Lesesituation.

Dynamisches Formprinzip

Für die Buchstabenformen orientiert sich Anita Sans am dynamischen Formprinzip:
  • offene und differenzierte Formen
  • gute Unterscheidbarkeit ähnlicher Glyphen
  • organische Konstruktion statt rein geometrischer Gleichförmigkeit
Damit sollen Verwechslungen zwischen Buchstaben reduziert werden, auch wenn der Kontrast nicht stark ausgeprägt ist.

Symmetrie und bewusste Unterscheidung

Gerade häufig verwechselte Zeichenpaare (zum Beispiel Formen rund um b, p, q, d) wurden so gestaltet, dass sie differenzierter gelesen werden können. Gleichzeitig können in Anita Sans je nach Präferenz bestimmte Formen über Features konventioneller dargestellt werden.

Historische Einordnung

Die Gestaltungslogik knüpft an serifenlose Schriften mit dynamischer Konstruktion an, die historische Erkenntnisse aus der Schriftentwicklung mit moderner, linearer Anwendung verbinden. Das Ziel ist keine stilistische Sonderlösung, sondern eine robuste Grundlage für unterschiedliche Leseanforderungen im digitalen Alltag.
Wenn du direkt in die praktische Anwendung gehen möchtest, öffne den Schriftsatz-Leitfaden.